Ich hatte schon oft die enthaltenen "Spaghetti" auf Bildern gesehen und nun ergab sich endlich die Gelegenheit.
Den gewaschenen Kürbis habe ich mit einem Metall-Spieß gleichmäßig von allen Seiten angepiekst:
Danach habe ich ihn in einen Topf mit kaltem Wasser gelegt, das Wasser aufkochen lassen und den Kürbis 45 Minuten lang gekocht. Wichtig ist, dass das Wasser dabei den Kürbis bedeckt. Der Kürbis ist dann gar, wenn man mit dem Daumen Beulen in die Schale drücken kann.
Den garen Kürbis nahm ich aus dem Wasser, ließ ihn etwas abkühlen und halbierte ihn schließlich quer.
Dabei bitte aupassen, im Inneren war es höllisch heiß.
Und so sah es dann aus:
Um die Kerne herauszuholen, habe ich anfangs eine Küchenschere benutzt und danach einen Esslöffel.
Ja, aber wo waren denn nun die Spaghettifäden?
Die bilden sich quasi von selbst: wenn man nämlich das Fruchtfleisch aus der Wand löst, fällt dieses in spaghettiartigen Fäden ab.
Und so sah es aus:
Nun noch etwas Salz und Pfeffer und evtl. einen Schuss Oliven- oder Kürbsikernöl hinzufügen und solo genießen oder mit einer leckeren veganen Bolognese.
Wer auf der Suche nach einer sättigenden und dennoch leichten Mahlzeit ist, wird hier vielleicht fündig.
Lasst es Euch schmecken!
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