Ich mag den Herbst. Das habe ich bestimmt schon gebloggt. Jedenfalls freue ich mich am Herbst, so lange er noch da ist. Nie macht es mehr Spaß, den Wochenmarkt zu besuchen und täglich erfreuen mich unsere Astern.
Aber manchmal ist der Herbst nicht so erfreulich und es regnet und ist trüb. Zeit zum Einmummeln und Teetrinken . So war es gestern und deshalb gab es bei uns Zimtrollenkuchen.
Zuerst habe ich einen Hefeteig hergestellt und diesen eine Stunde gehen lassen.
Dem Teig habe ich den zermörserten Inhalt von 4 Kardamomkapseln zugegeben. Ist eine Option, aber kein Muss. Das Schöne am Teig ist, dass man alle Zutaten zugleich miteinander mischt, keinen Vorteig herstellt und alles einfach gehen lässt.
Zuerst sah der Teigkloß so aus:
Und nach einer Stunde war er dann richtig groß:
Auf der bemehlten Arbeitsplatte habe ich den Teig erst mal so einigermaßen rechteckig ausgerollt (ungefähr auf die Maße eines Standardbackblechs).
Die Fläche wurde mit weicher Margarine bestrichen. Dann wurde der Teig kräftig mit Zimt eingestäubt und mit 30 Gramm gehackten Cashew-Nüssen bestreut.
Danach wurde der Teig von der Längsseite her aufgerollt. Nach der ersten Einrollung wurde auf dem Teig wieder ein wenig weiche Margarine verstrichen und nach der zweiten Einrollung ebenfalls.
Schließlich sah alles dann so aus:
Die Teigrolle habe ich ca. 4 cm breite Stücke geschnitten und mit der Schnittfläche nach unten l o c k e r nebeneinander in eine mit Backpapier ausgelegte und an der Seite gefettete 28cm-Springform gelegt.
Dann wurden die Teigrollen wieder käftig mit Zimt bestäubt.
Nun noch 35 Gramm gehackte Cashewkerne drüber gestreut....
und dann noch den geschmolzenen Rest der weichen Margarine über das Ganze:
Und dann ab in den Ofen!
Nach 30 Minuten bei 180 Grad Umluft auf mittlerer Schiene hatte ich folgendes Ergebnis:
Noch ein paar optische Eindrücke:
Zugegebenerweise keine kalorienarme Angelegenheit, aber immerhin nicht so süß. Und locker und fluffig - natürlich ohne Ei und Kuhmilch.
Da bei uns Puderzuckerglasuren nicht so beliebt sind, wurde kurzerhand ein dünnflüssiger Vanillepudding als Soße gekocht und zum Topping für den Zimtrollenkuchen umgewandelt.
Lasst es Euch schmecken! Und auch dieses Rezept ist gelingsicher.
Verwendete Zutaten: (insgesamt braucht Ihr für das Rezept 250 Gramm Margarine)
Teig:
500 Gramm Mehl (es geht jedes, ich nahme Dinkelmehl Type 1050)
1 Prise Salz
50 Gramm Zucker
80 Gramm weiche Margarine (ich habe Alsan bio verwendet)
250 ml lauwarme Sojamilch
1 Würfel Frischhefe
optional: der zermörserte Inhalt von 4 Kardamomkapseln
Alle Teigzutaten werden miteinander mit einem el. Handrührmixer (Teigrührstäbe bitte einsetzen) zu einer schönen Teigkugel geformt. Dann lasst Ihr die Teigkugel zugedeckt 60 Minuten gehen.
Zutaten Füllung:
Zimtpulver
75 Gramm gehackte Cashew-Kerne oder andere Nüsse
45 Gramm + 45 Gramm weiche Margarine
90 Gramm flüssige Margarine
Den ausgerollten Teig bestreicht Ihr mit 45 Gramm Margarine, bestreut ihn üppig mit Zimt und mit 30 Gramm Cashews. Dann rollt Ihr ihn auf. Während des Aufrollens bestreicht Ihr in 2 Etappen die Längsseiten der Teigrolle mit den anderen 45 Gramm Margarine. Ihr schneidet die Rolle in 4 cm-Stücke und gebt sie locker in die Springform (s.o.). Dann werden die Rollen nochmals mit Zimt und Cashews bestreut und schließlich gebt Ihr mit Hilfe eines Backpinsels die zerlassene Margarine auf den Kuchen.
Im auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Ofen braucht der Kuchen 30 Minuten bis er gar ist.
Und genießt auch den herrlichen Zimtduft...hmmmmm....